Shared Responsibility

PVS-/KIS-Integration: Produktgrenze und Verantwortung vor dem Pilot klären

Eine Integrationsarchitektur wird erst belastbar, wenn nicht nur Schnittstellen, sondern auch Ownership und Betriebsverantwortung benannt sind. Für PVS/KIS-Projekte trennt MEMM deshalb Host-Verantwortung, Produktgrenze und externe Dienste bereits vor einem Pilot.

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Drei Zonen, die nicht stillschweigend vermischt werden sollten

  • PVS/KIS/OEM: Fachanwendung, fachlicher Zweck, Nutzerführung und organisationsspezifische Prozesse.
  • MEMM-Scope: vereinbarte Produkt-, Runtime-, API- und Releasegrenzen.
  • Externe Betreiber/Governance: Infrastruktur, Provider, Identitäts- oder Trust-Dienste und regulatorisch zugeordnete Verantwortungen.

Warum diese Klärung vor der Demo sinnvoll ist

Eine Demo kann Funktionsideen zeigen, beantwortet aber nicht automatisch Fragen zu Betrieb, Updates, Fehlerfällen, externen Abhängigkeiten oder Abnahme. Ein begrenzter Integrationsscope macht deshalb schon vor einem Pilot sichtbar, welche Annahmen noch offen sind und welche Nachweise später benötigt werden.

Was hier ausdrücklich nicht behauptet wird: Das Modell ist keine universelle RACI. Die tatsächliche Verantwortung hängt von Vertrag, Deployment, regulatorischer Rolle, Zielumgebung und Release ab und muss projektbezogen festgelegt werden.