Digital Health Infrastructure Entwicklungsphase

Integration und Automatisierung für digitale Anwendungen im Gesundheitswesen.

MEMM stabilisiert die Produktgrenze zwischen Fachanwendung und wechselnder Health-IT-Infrastruktur. Kommunikations-, Daten-, Policy- und Workflow-Funktionen werden hinter versionierten Integrationsverträgen gebündelt – mit transparentem Entwicklungsstatus und klarer Ownership.

Stabile Produktverträge Klare Ownership Versionierter Scope
Architecture view · illustrative
Fachsystem
OEM / ClientProjektgrenze
PlattformProjektgrenze
MEMM
01IntegrationAPI · Runtime
02ProcessingProfile · Workflow
03ControlPolicy · Decisions
04TraceRelease · Changes
Kontext
Matrix / TI-Mexterner Kontext
FHIR® / ePAexterner Kontext
Scope firstVersion boundEvidence aware
Produktidee

Eine stabile Integrationsgrenze über wechselnder Infrastruktur.

Fachanwendungen sollen nicht jede Protokoll-, Identitäts-, Daten- oder Workflow-Änderung als eigene Produktarchitektur nachbauen. MEMM ordnet diese technischen Verantwortungen hinter expliziten Verträgen ein, damit Host-Systeme gegen eine klarere, versionierbare Grenze entwickeln können.

EntkoppelnInfrastrukturwechsel bleiben außerhalb der Fachlogik, soweit sie im vereinbarten Scope von MEMM gekapselt werden.
KontrollierenLifecycle, Policy, Datenfluss und Fehlerzustände werden als benannte Ownership-Grenzen behandelt.
NachvollziehenVersion, Scope und technische Nachweise bleiben voneinander unterscheidbar und reviewbar.
Produktbereiche

Vier Produktbereiche.
Ein gemeinsames Integrationsmodell.

Die Produktbereiche teilen dieselben Prinzipien: versionierte Verträge, klare Verantwortungsgrenzen und ein projektbezogener Scope. Technische Detailnachweise stehen auf den jeweiligen Produktseiten statt im Überblick.

01
HC
In Entwicklung

Headless / OEM

Einbettbare Kommunikationslaufzeit für PVS, KIS, OEM und Plattformprodukte. Ein Rust-basierter Kern wird über klar abgegrenzte Host-, API- und Native-Verträge integriert; detaillierte R1001-Evidenz bleibt im technischen Produktpass.

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02
FHIR®
In Entwicklung

FHIR®-nahe Datenflüsse

Versionierte Profil-, Validierungs- und Verarbeitungsgrenzen für strukturierte Inhalte und ausgewählte FHIR®-bezogene Szenarien. Fachanwendung und externer Profilkontext bleiben getrennte Verantwortungsbereiche.

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03
AP
In Entwicklung

Zugriff & Policy

Identität, Attribute, Policy und Ausführung werden als getrennte Kontrollfragen behandelt. Externe Nachweise können an einer versionierten Identity-Evidence-Grenze eingeordnet werden, ohne Identitätsprüfung mit fachlicher Autorisierung gleichzusetzen.

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04
RN
In Entwicklung

Release & Nachweise

Versionierte Referenzen für Quellstand, Konfiguration und Prüfergebnisse. Umfang und Gültigkeit werden je Release abgegrenzt.

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Externer Architekturkontext

MEMM bleibt auf der Anwendungsseite – auch wenn sich TI und Fachdienste verändern.

Externe Spezifikationen und Infrastruktur sind Referenzkontext, nicht Bestandteil eines pauschalen Produktversprechens. Die technische Produktgrenze bleibt deshalb explizit.

TI 2.0 Einordnung

Softwarebasierter Zugang, Identitäten und Zero Trust verändern die Umgebung – nicht die Ownership-Grenze.

MEMM ordnet Headless-, Identity-/Policy- und Daten-/Profilgrenzen auf der Anwendungsseite ein. TI-Gateway, ZETA und externe Identitätsdienste bleiben eigenständig. Draft_TI-Messenger_26_2 wird als Entwicklungsreferenz berücksichtigt, nicht als Konformitätszusage.

TI-2.0-Architektur einordnen →
TI-Flow Engineering Foundation

Workflow-Platzierung und recoverable Migration als begrenzte technische Foundation.

Die implementierte Foundation trennt stabile Workflow-Platzierung, shard-lokale Transaktionen und Failure Containment vom darüberliegenden FHIR-, HCC-, ZETA- und Betriebsvertrag. Draft_TI-Flow_26_2 bleibt eine externe Entwicklungsreferenz.

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Integrationsmuster

Wie MEMM in eine bestehende Landschaft eingebettet werden kann.

Die Muster sind technische Orientierungen, keine Zusage einer bestimmten Lieferform. Der konkrete Integrationsweg wird je Projekt, Zielsystem und Release vereinbart.

Bestehende Systeme Fachanwendung Plattformdienst Backend-Prozess
MEMM Integrationsgrenze
01
In-Process / OEMMögliche Einbettung entlang vereinbarter API- und Laufzeitgrenzen.
02
PlattformdienstMögliche serviceorientierte Einbindung mit ausdrücklich benannter Systemgrenze.
03
Kontrollierte AutomatisierungMögliche Verarbeitung technischer Ereignisse und Folgeaktionen im vereinbarten Scope.
Externe Kontexte Kommunikation Datenprofile Policy / Betrieb
01Versionierte VerträgeÄnderungsstände werden explizit voneinander getrennt.
02Explizite AblehnungNicht passende Eingaben und Zustände sollen erkennbar bleiben.
03Scope vor EinsatzUnterstützung wird nicht pauschal aus einer Produktbeschreibung abgeleitet.
04Nachvollziehbare ÄnderungRelease- und Prüfbezüge werden versionsbezogen beschrieben.
Einsatz & Integrationsweg

Für Teams, die Produktgrenzen vor dem Pilot klären.

MEMM richtet sich an technische Organisationen, die Schnittstellen, Ownership und externe Voraussetzungen vor einer Integration bewusst festlegen.

01PVS / KIS / AVS & OEM

Kommunikations- und Workflow-Funktionen in bestehende Fachanwendungen einordnen.

02Plattformen & Integrationspartner

Versionen, Übergabepunkte und Betriebsverantwortung als explizite Verträge behandeln.

03Krankenkassen & Contact Center

Automatisierungs- und Kommunikationsszenarien mit klarer technischer Scope-Grenze bewerten.

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Scope before pilot
01ArchitekturZielsystem und Verantwortungsgrenzen
02Evaluationbegrenzte Schnittstellen und Szenarien
03PilotRelease, Umgebung und Prüfkriterien
04Produktionsscopenur ausdrücklich bestätigte Artefakte und Betriebsgrenzen
Einordnung: Matrix, FHIR®, TI, TI-M, TI-Flow, ZETA, ePA und gematik bezeichnen externe Standards, Infrastrukturen oder Integrationskontexte. Keine Zertifizierung, Zulassung oder Beauftragung durch gematik oder eine andere Behörde wird behauptet. Unterstützte Profile, Versionen und Betriebsgrenzen werden vor einem Einsatz schriftlich bestätigt.
Synthetische UI-Konzepte

Technische Komplexität braucht eine gemeinsame visuelle Sprache.

Die Ansichten sind Designstudien mit vollständig synthetischen Daten. Sie zeigen mögliche Rollen und Bedienkonzepte – keine reale Kundenumgebung, keine gemessenen Leistungswerte und keinen Produktivstatus.

Concept UI · synthetische Daten
Platform view

Komponentenübersicht

Ausdrucksstärkere Konsolenansicht für Module, Integrationen, Statusklassen und offene Prüfpunkte – weiterhin nur als illustrative Designstudie.

Concept UI
Workflow view

Workflow & TI-Flow

Concept UI
Headless view

Operations

Concept UI
Trust view

Änderungen & Nachweise

Concept UI
Access view

Zugriff & Policy

Concept UI
FHIR® view

Profil & Validation

Neu integriert sind kuratierte, visuell reichere Konzeptansichten aus einer erweiterten MEMM-Studienserie. Alle dargestellten Namen, Zustände, Werte und Datensätze bleiben synthetisch und belegen weder Verfügbarkeit noch Leistung, Konformität oder Zertifizierung.

Alle Konzeptansichten öffnen
Nächster sinnvoller Schritt

Nicht mit einer Demo beginnen. Mit dem Integrationsscope.

Ein erstes technisches Gespräch kann Zielsystem, Entwicklungsstand, Verantwortungsgrenzen, Prüfbedarf und einen begrenzten Evaluierungsumfang klären.