Integrationsgrenze
API-, SDK-, Profil- und Adapterverträge für ausdrücklich benannte Zielsysteme und Versionen.
MEMM strukturiert technische Verantwortung in getrennte Ebenen. Die Darstellung beschreibt Architektur und Entwicklungsrichtung; sie ist keine pauschale Zusage für Produktivbetrieb, Plattformabdeckung oder allgemeine Spezifikationskonformität.
API-, SDK-, Profil- und Adapterverträge für ausdrücklich benannte Zielsysteme und Versionen.
Technische Verarbeitungs-, Zustands- und Fehlerverträge mit benannter Zuständigkeit.
Getrennte Identitäts-, Policy- und Ausführungsentscheidungen innerhalb des vereinbarten Scopes.
Zuordnung von Quellstand, Konfiguration, Prüfumgebung und Ergebnis für eine konkrete Version.
Die Architektur orientiert sich an versionierten Produktgrenzen. Anwendungen und Partner sollen gegen benannte Schnittstellen, Datenformen und Fehlersemantiken integrieren – nicht gegen interne Details externer Engines oder wechselnder Spezifikationsentwürfe.
Vier gleichwertige Kategorien — keine Gewichtung, kein Reifegrad und keine Fortschrittsmessung.
Öffentliche Aufruf-, Daten- und Lifecycle-Grenzen sollen versionsbezogen benannt werden. Unterstützte Bindings und Zielplattformen bleiben Bestandteil des jeweiligen Releasescopes.
Identität, Tenancy, Retry-Verhalten und Übergabepunkte sollen an der vereinbarten Systemgrenze nachvollziehbar bleiben.
Interne Produktzustände sollen von externen Matrix-, FHIR®- und Spezifikationstypen entkoppelt bleiben; konkrete Profile werden separat versioniert.
Ablehnung, Wiederholung, Bedienereingriff und Migration sollen explizite Zustände sein. Das ist ein Architekturziel, keine Zusage für jede aktuelle Version.
Hardwareunabhängiger TI-Zugang, digitale Identitäten und Zero Trust verändern die Integrationslandschaft. MEMM behandelt diese Themen als benannte Außen- und Kontrollgrenzen statt sie stillschweigend in einen Produktkern zu vermischen.
TI-Gateway und zugelassene Zugangsdienste liegen außerhalb der MEMM-Produktgrenze. MEMM wird nicht als Konnektor- oder TI-Gateway-Ersatz beschrieben.
Der aktuelle Entwicklungsstand führt externe Nachweise für EUDI Wallet, Health ID und eID-LE über eine versionierte Adaptergrenze in kanonische Identitäts- und Attributkontexte. Verifikation und Anwendungsautorisierung bleiben getrennt.
Explizite Identitäts-, Attribut-, Policy- und Ausführungsentscheidungen unterstützen eine Zero-Trust-orientierte Trennung von Vertrauen und Ausführung. Daraus wird weder ZETA-Integration noch allgemeine OIDC-/Federation-Unterstützung abgeleitet.
Die folgenden Punkte sind Entwicklungs- und Prüfkriterien. Ob sie für eine konkrete Version erfüllt sind, ergibt sich ausschließlich aus dem zugehörigen Release- und Prüfnachweis.
Änderungen sollen über benannte Ereignis- und Abonnementpfade verteilt werden. Extern notwendiges Polling bleibt eine ausdrücklich dokumentierte Grenze.
Fehlende Konfiguration, unbekannte Versionen oder unzureichende Berechtigungen sollen zu typisierten Ablehnungen statt stillen Fallbacks führen.
Für Zustand, Workflow, Identität, Routing und Prüfreferenz soll jeweils eine benannte maßgebliche Zuständigkeit bestehen.
Backpressure, Limits und kontrollierte Wiederholungen sollen unbounded processing und unklare Nebenwirkungen vermeiden.
Externe Profile, Entwürfe und Integrationsanforderungen können sich ändern. Die Architektur soll solche Änderungen über versionierte Adapter und Verträge einordnen, ohne daraus automatisch eine neue Zusage für den Produktkern abzuleiten.
Die folgende Aufteilung ist ein Orientierungsmodell, keine allgemeine RACI-Zusage. Tatsächliche Rollen hängen von Deployment, Vertrag, regulatorischer Rolle, Zielsystem und konkretem Release ab.
Produktbeschreibung ersetzt keine vertragliche Verantwortungsmatrix. Für Pilot- oder Produktionsszenarien müssen Rollen, Eskalationswege, Nachweise und Betriebsgrenzen gesondert festgelegt werden.
| Modell | Möglicher Einsatz | Vor einer Zusage zu klären |
|---|---|---|
| In-Process / Embedded | OEM-Integration mit enger Produktgrenze | Zielplattform, Binding, Lifecycle, Update- und Supportmodell |
| Private Service | Organisationseigener Plattformdienst | API, Identität, Netzwerk, Betrieb, Monitoring und Verantwortlichkeiten |
| Managed / Operated | Projekt mit benannter Laufzeitverantwortung | Verfügbarkeit, Support, Security Response und Nachweisumfang im Vertrag |
Öffentliche Einordnungen zu Integrationsverträgen, externen Spezifikationsänderungen und Verantwortungsgrenzen – ohne interne Implementierungsartefakte.