Healthcare / FHIR®

Nachvollziehbare Verarbeitung für ausgewählte FHIR®-nahe Datenflüsse.

MEMM beschreibt versionierte Profil-, Validierungs- und Verarbeitungsgrenzen für klar benannte Anwendungsfälle und strukturierte Inhalte. Unterstützte FHIR®-Versionen, Profile, Zielsysteme und Prüfverfahren werden projektspezifisch dokumentiert; eine allgemeine FHIR®-, ePA- oder TI-Konformität wird nicht behauptet.

Entwicklungsbezug: Die laufende Entwicklung berücksichtigt das in Draft_TI-Messenger_26_2 aufgegriffene Konzept zum interoperablen Austausch strukturierter Daten. Diese Referenz ist keine Aussage über vollständige Umsetzung, Interoperabilität oder Konformität.

Integrationsvertrag

01

Kontext erfassen

Eingang, Quelle, Version und Verarbeitungskorrelation werden für den vereinbarten Datenfluss eindeutig zugeordnet.

02

Scope prüfen

Nur ausdrücklich freigegebene Profile, Versionen und Regeln werden als unterstützter Scope behandelt; unbekannte Kombinationen erhalten einen definierten Ablehnungszustand.

03

Verarbeitung begrenzen

Wiederholungen, Effekte und Verantwortungsübergaben werden innerhalb der benannten Integrationsgrenze modelliert.

04

Änderung zuordnen

Release-, Konfigurations- und Prüfreferenzen können einem konkreten Datenfluss oder Adapterstand zugeordnet werden.

Beispielhafte Integrationsfelder

Von Dokumentmetadaten bis zu strukturierten Folgeaktionen.

Die Beispiele beschreiben mögliche Projektfelder und keine bereits zugesicherte Unterstützung eines bestimmten gesetzlichen oder technischen Verfahrens.

Dokument- und Metadatenflüsse

Versionen, Herkunft, Status und Übergabepunkte ausgewählter Dokumentprozesse entlang eines vereinbarten Profils behandeln.

Strukturierte Inhalte & Folgeaktionen

Versionierte Profilreferenzen, Verarbeitungsstatus und Capability-Grenzen für strukturierte Inhalte mit fachlich verantworteten Folgeaktionen verbinden, ohne medizinische Entscheidungen in der Integrationsschicht zu behaupten.

Aufbewahrungs- und Zugriffsgrenzen

Projektbezogene Regeln für Speicherung, Zugriff, Einschränkung und Löschung als ausdrücklich benannte Verantwortungsgrenzen abbilden.

Versionierte Integrationsgrenze

Externe Profile können sich ändern. Der Host integriert gegen einen kontrollierten Vertrag.

Die öffentliche Architektur trennt externe FHIR®-Kontexte, eine benannte MEMM-Integrationsgrenze und hostseitige Fachprozesse. Unterstützte Profile und Versionen bleiben dabei ausdrücklich release- und projektspezifisch.

01Version zuerst

Ein Profilname allein definiert keinen unterstützten Scope. Version, Zielsystem und Prüfreferenz gehören zur Integrationsvereinbarung.

02Fail closed

Unbekannte oder nicht freigegebene Kombinationen sollen nicht still als kompatibel behandelt werden, sondern einen definierten Ablehnungszustand behalten.

03Fachlogik bleibt beim Host

MEMM kann strukturierte Übergaben begrenzen und nachvollziehbar machen, ohne medizinische Bewertung oder organisationsspezifische Fachentscheidungen zu übernehmen.

Scope-Grenze: Das Boundary-Modell beschreibt ein Architekturprinzip. Es erweitert keine Aussage zu FHIR®-, ePA-, TI-, Profil- oder Interoperabilitätskonformität.
Concept UI · synthetische Daten

Profil- und Verarbeitungsübersicht

Beispielhafte Perspektive auf ausgewählte Profile, Versionen, Zustände und offene Prüfpunkte. Keine reale Kunden- oder Produktivumgebung.

Einordnung: Matrix, FHIR®, TI, TI-M, TI-Flow, ZETA, ePA und gematik bezeichnen externe Standards, Infrastrukturen oder Integrationskontexte. Keine Zertifizierung, Zulassung oder Beauftragung durch gematik oder eine andere Behörde wird behauptet. Unterstützte Profile, Versionen und Betriebsgrenzen werden vor einem Einsatz schriftlich bestätigt.
Regulatorische Grenze: Die öffentliche Darstellung ist ein Produkt- und Architekturüberblick. Sie legt keine medizinische Zweckbestimmung fest und ersetzt weder Interoperabilitätsprüfung noch Datenschutz-Folgenabschätzung, Konformitätsbewertung oder behördliche Zulassung.