Integrationsarchitektur

Headless-Client-Architektur: lokale Produktgrenze statt zusätzlichem Netzwerkdienst

Eine Headless-Komponente muss nicht automatisch als zusätzlicher Netzwerkdienst betrieben werden. Im betrachteten MEMM-Headless-Pfad ist die Integrationsoberfläche als lokale Funktionsgrenze modelliert; R1001 hält die Native-Grenze bounded, subscription-first und ohne unabhängige Pooling- oder Polling-Owner.

Themen: Headless ArchitekturLocal SDKFFIPrimärsystemRuntime Boundary

Lokale Grenze bedeutet andere Betriebsverantwortung

Bei einem separaten Netzwerkdienst entstehen zusätzliche Fragen zu Listenern, Ports, Service Discovery, Authentisierung zwischen Prozessen und eigenständigem Service-Lifecycle. Eine lokale Bibliotheks- oder FFI-Grenze verlagert den Schwerpunkt dagegen auf Prozessintegration, Ownership, Threading, Zustandsübergaben und Updatefähigkeit.

Für MEMM ist diese Trennung wichtig, weil die öffentliche Headless-Architektur nicht mit dem generischen Plattform- oder Administrationsbereich vermischt werden soll.

Was bleibt trotzdem projektspezifisch?

  • Zielplattform und Packaging der jeweiligen Integration.
  • Host-Lifecycle, Update- und Rollback-Verantwortung.
  • Betriebsgrenzen zwischen Primärsystem, Headless-Komponente und externen Diensten.
  • Unterstützte Profile, externe Versionen und Abnahmekriterien.
Was hier ausdrücklich nicht behauptet wird: Die Seite behauptet nicht, dass jede MEMM-Funktion ausschließlich lokal oder ohne Netzwerkkommunikation arbeitet. Beschrieben wird die lokale Host-Grenze des Headless-Integrationspfads; externe Kommunikationsdienste liegen außerhalb dieser lokalen Steuergrenze.