Healthcare Integration

FHIR® und strukturierte Daten im TI-Messenger: versionierte Integrationsgrenzen

Strukturierte Daten werden in Integrationen erst dann belastbar, wenn Profil, Version, Validierungsregeln und Verarbeitungsstatus zum selben Scope gehören. MEMM beschreibt diese Aspekte als versionierte Grenzen; Draft_TI-Messenger_26_2 dient dabei nur als aktuelle Entwicklungsreferenz.

Themen: FHIR®Structured DataTI-MessengerProfile ValidationInteroperability

Warum „FHIR-kompatibel“ als Aussage zu grob ist

FHIR® ist ein breites Spektrum von Ressourcen, Versionen und Profilen. Für eine konkrete Integration müssen deshalb die tatsächlich verwendeten Profile, deren Versionen, die Validierungslogik und die Zielsysteme benannt werden. Ein einzelner erfolgreicher Parser oder Datentransport belegt keine allgemeine FHIR®- oder ePA-Konformität.

Was ein versionsgebundener Datenfluss beschreibt

  • Quelle und Version des strukturierten Inhalts.
  • Benannte Profil- und Validierungsgrenze.
  • Expliziter Verarbeitungs- oder Ablehnungszustand.
  • Übergabe an fachlich verantwortete Folgeprozesse.

Bezug zu Draft_TI-Messenger_26_2

Die gematik-Vorabveröffentlichung greift den interoperablen Austausch strukturierter Daten als Thema auf. Auf dieser Website wird daraus nur ein Entwicklungs- und Integrationskontext abgeleitet, keine Behauptung über vollständige Umsetzung oder Abnahme.

Was hier ausdrücklich nicht behauptet wird: Unterstützte FHIR®-Versionen, Profile und Prüfverfahren müssen im konkreten Projekt benannt werden. HL7® und FHIR® sind Marken von Health Level Seven International; ihre Nennung bedeutet keine Unterstützung oder Empfehlung durch HL7.